Women’s talk: Care und Corona

Format: WorkshopFormat: AktionFormat: Tage der politischen Bildung
| online
Veranstalter: Volkshochschule des Landkreises RostockJunge Liberale Mecklenburg-Vorpommern e.V.Friedrich-Naumann-Stiftung für die FreiheitPartnerschaft für Demokratie GreifswaldproVie Theater e.VSchabernack e.V.Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e. V.Stasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz e.V.RAA Mecklenburg-VorpommernAnnalise-Wagner-StiftungRegionalzentrum für demokratische Kultur WestmecklenburgPommersches Landesmuseum#DigitaleVorbilderDer Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit M-VDer Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in M-VMedienwerkstatt am Institut für neue MedienFrauenwerk der NordkircheLandesvertretung MVRegionalzentrum für demokratische Kultur VGGEW Mecklenburg-VorpommernMediatop Schwerinrat+tat e.V.Rostocker Frauen*kulturverein Die Beginen e.V.Partnerschaft für Demokratie SchwerinGrenzturm e.V.Kontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen Schwerin e.V.Christliches Jugenddorfwerk DeutschlandsMedienanstalt Mecklenburg-VorpommernMuseum im Steintor, AnklamMediatop NeubrandenburgMediatop RostockHouse of Resources Greifswaldmigra e.V.Radio LOHRO / Kulturnetzwerk e.V.

In dieser Workshop-Reihe werden im lockeren Gespräch unterschiedliche Blickweisen und Lösungsansätze zum Thema Sorgearbeit (Care) vorgestellt, disktuiert und weitergedacht. Wie wirkt Arbeitszeitverkürzung gegen Altersarmut von Frauen? Was muss sich in der Wirtschaft verändern, damit genug Zeit und Kraft für Care-Arbeit bleibt? Was hat Sorge-Arbeit mit unserem Verhältnis zur Natur zu tun? Und wie entkommen wir endlich dem Gender-Gap?

In dieser Gesprächsrunde liegt der Schwerpunkt auf dem Mensch-Natur-Verhältnis und was das mit Sorgearbeit und Geschlechtergerechtigkeit zu tun hat.

Wir sollten reden: Über die Schwächen in unserem Pflegesystem, über die Verschiebung von Care-Arbeit in die private Sphäre und über die Verteilung der Geschlechterrollen dabei. Care-Arbeit ist die Grundlage für alles, als Beziehungswesen sind wir Menschen darauf angewiesen, dass jemand für uns sorgt und dass wir für andere sorgen. Und doch ist diese Arbeit oft unsichtbar, wird schlecht bezahlt oder als selbstverständlicher Service (von Frauen für alle) vorausgesetzt. Die Corona-Krise wirkt dabei wie ein Brennglas auf bestehende Missstände und macht Notwendigkeiten von Veränderungen in der Sorge-Arbeit deutlich. Wertschätzung, Anerkennung, geschlechtergerechte Verteilung, eine faire Bezahlung sind die Stichworte.

 

In dieser Workshop-Reihe wollen wir im lockeren Gespräch unterschiedliche Blickweisen und Lösungsansätze kennenlernen, nachfragen und weiterdenken. Wie wirkt Arbeitszeitverkürzung gegen Altersarmut von Frauen? Was muss sich in der Wirtschaft verändern, damit genug Zeit und Kraft für Care-Arbeit bleibt? Was hat Sorge-Arbeit mit unserem Verhältnis zur Natur zu tun? Und wie entkommen wir endlich dem Gender-Gap?

 

Wir laden dazu ein, sich über die eigenen Erlebnisse mit Care und Corona auszutauschen und zu entdecken, wie die persönlichen Erfahrungen mit gesellschaftlichen Strukturen verstrickt sind. Oder anders gesagt: Warum „Mehr Schlaf für Mütter“ eine politische Forderung ist und was wir tun können, damit das Wirklichkeit wird.

 

In dieser Gesprächsrunde legen wir den Schwerpunkt auf das Mensch-Natur-Verhältnis. So wie die Sorgearbeit, die in den Familien geleistet wird, als unerschöpfliche und kostenlose Ressource genutzt wird, so wurde und wird bis heute die Natur als Ressource ausgebeutet und dabei auch zerstört. Care-Krise und Klima-Krise hängen zusammen. Die Menschheit zerstört ihre Lebensgrundlage, wenn sie das Mensch-Natur-Verhältnis nicht grundlegend verändert.


Anmeldung und Kontakt


Anmeldung auf der Website des Frauenwerks unter: www.frauenwerk-nordkirche.de/termin/womens-talk4-1/