Pädagoginnen und Pädagogen sind herausgefordert, demokratische Bildungsziele neutral zu vermitteln – die Landesverfassungen und Schulgesetze der Länder sind eindeutig. Aber die aktuellen Debatten in der sich polarisierenden Gesellschaft stellen Schulen und außerschulische Bildungseinrichtungen vor die Aufgabe, auf Vorurteile, aggressive, verletzende und menschverachtende Meinungsäußerungen und antidemokratische Tendenzen zu reagieren. Schweigen, Bagatellisieren und Ignorieren sind keine Option, gefragt sind eine klare Haltung, Positionen sowie wirksame institutionelle Handlungsoptionen.
Schule ist mehrfach betroffen – zum Einen tragen die Schüler*innen die Inhalte, Argumente in die Schule, zum Anderen sind Eltern, Kolleg*innen, das direkte Umfeld der Schule Bestandteil der Problemlage.
Überreaktionen sowie Provokationen nicht auf den Leim zu gehen, sind ebenso wichtig wie das unbedingte Kontakt ZUM MENSCHEN ZU HALTEN: Der Mensch ist okay, Verhalten/Äußerung: nicht.
Orientierung dafür bieten Hausordnungen, schulische Leitbilder, abgestimmte Verhaltensweisen in Konfliktfällen. In diesem Seminar wird vermittelt, wie auf menschenverachtende und antidemokratische Tendenzen reagiert werden kann und trotzdem Kontroversität möglich ist. Es wird aktiv mit den Beispielen und Praxisfällen gearbeitet, die die Teilnehmenden aus der Schule und außerschulischen Bildungseinrichtungen mitbringen.
Auch Elemente der Zivilcourage und damit eine klare Haltung sind gefragt.
In diesem digitalen Training lernen Sie etwas über die Hintergründe und Strategien populistischer Strömungen und über Verschwörungserzählungen.
Die Seminarleiterin Ines Koenen ist selbständige Dozentin, Trainerin, Mediatorin und Coach. Als solche arbeitet sie mit verschiedenen Formaten für politische Stiftungen, in der Sozialwirtschaft, an Schulen, Hochschulen und Universitäten.


