Ihr dürft doch jetzt heiraten, was wollt Ihr denn noch?! - Das bekommen LSBTIQ* (kurz für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, intersexuelle und queereMenschen) aktuell wieder öfter zu hören, wenn sie ihre Forderungen nach Gleichberechtigung und gesellschaftlicher Akzeptanz artikulieren. Doch trotz der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und Fortschritten bei der rechtlichen Gleichstellung gibt es weiterhin viele Lebensbereiche, in denen LSBTIQ*-Personen diskriminiert werden. Das betrifft z.B. die rigiden Einschränkungen bei der Blutspende für Männer, die Sex mit Männern haben; die deutlich lückenhafte rechtliche Situation für Regenbogenfamilien, insbesondere im Abstammungsrecht, oder das dringend reformbedürftige und in weiten Teilen verfassungswidrige Transsexuellenrecht.
Welche vielfältigen Familienmodelle gibt es? Wie funktionieren Regenbogenfamilien, Co-Elternschaft, Patchwork-Familien oder Mehrelternschaft? Was brauchen diese Familienmodelle - von der Politik und von uns als Gesellschaft?
Nach einer Begrüßung durch den Landesvorstand SPDqueerMV, wird Stephanie Wolfram, Leitung des Regenbogenfamilienzentrums in Berlin eine thematische Einführung geben.
Anschließend wollen wir gemeinsam mit unseren Gästen Sandra Wandt, SPD-Bürgerschaftsfraktion Rostockund Johannes Arlt, Kandidat für den Bundestagzu diesem Thema diskutieren.


