Die Corona-Warn-App und die Luca-App
33 Millionen Downloads bis August 2021: Die Corona-Warn-App von Telekom und SAP AG ist buchstäblich auf allen Smartphones. Auch die Luca-App wird von Millionen Bürgern und Bürgerinnen im Alltag verwendet.
Die Luca-App wurde von einem Team aus neXenio und culture4life mit Unterstützung des Hasso-Plattner-Instituts und Prof. Dr. Christoph Meinel entwickelt. Ebenfalls beteiligt waren auch Kulturschaffende, wie etwa die „Fantastischen Vier“. Ziel war es, mittels Technologie mehr Möglichkeiten für die Veranstaltungsbranche zu schaffen. Für die Rückkehr in normale Verhältnisse braucht es aber sichere Möglichkeiten, die Anwesenheit und Kontakte von Personen zu erfassen.
Die Corona-Warn-App hingegen wurde im Auftrag der Bundesregierung von der Telekom und SAP in Zusammenarbeit mit der Frauenhofer-Gesellschaft und dem Helmholtz-Zentrum CISPA entwickelt. Auch das Robert-Koch-Institut und das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik waren an der Entwicklung beteiligt. Auf diese Weise sollte die Herausforderung, eine voll funktionsfähige und gleichzeitig datenschutzkonforme App zur Kontaktverfolgung während der Covid-19-Pandemie zu entwickeln, bewältigt werden.
Datenschutz wichtig für Tracing-Apps
Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist ein Eckpfeiler der digitalen Transformation in Europa. Die Bedeutung des Datenschutzes wurde besonders in der Pandemie-Zeit nochmal deutlich. Für die Nutzer:innen ist es wichtig, dass ihre Daten geschützt sind. Nur so kann die Nutzung solcher Tracing-Apps, also Applikationen zur Kontaktverfolgung, vertrauensvoll empfohlen werden.
»»» Gut zu wissen:
Das Projekt mobilsicher.de wird vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz gefördert. Betrieben wird es als eine Kooperation der gemeinnützigen Vereine iRights e.V. und dem Institut für Technik und Journalismus e.V. Ziel ist es, die Bevölkerung über die Aspekte des Datenschutzes und der Datensicherheit bei der Nutzung von Apps auf Smartphone und Laptop zu informieren, damit alle online sicher unterwegs sind. Mit kurzen Videos auf der Videoplattform YouTube erklären die Mitarbeiter:innen kurz und knapp wichtige Sicherheitsfragen und geben Tipps zum Schutz der Privatsphäre auf dem Smartphone und Tablet.


