Die Europäische Union zeichnet sich durch hohe Ansprüche an die demokratischen und rechtstaatlichen Abläufe in seinen Mitgliedstaaten aus. In den letzten Jahren erleben wir aber immer wieder, dass sich einige Mitgliedsstaaten diesen Werten nicht mehr so verpflichtet fühlen.
Das Europäische Integrationszentrum e.V. und die Konrad-Adenauer-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern laden Sie herzlich am 22.11.2021 um 19:00 Uhr zu einer Information und Diskussion über die Situation von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Griechenland, Polen, Spanien und Deutschland ein.
Welche Entwicklungen haben sich in diesen Ländern in Staat und Gesellschaft in der jüngeren Zeit ereignet?
Wie ist es in den Ländern aktuell um Demokratie und Rechtstaatlichkeit bestellt?
Gibt es Konflikte mit dem europäischen Verständnis von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit?
Der Wertestandard der Europäischen Union, der aus der gemeinsamen Geschichte hervorgegangen ist, gilt als Grundlage für ein friedliches und starkes Europa. Im Vergleich zu anderen Teilen der Welt haben Menschenrechte und demokratische Strukturen in der Europäischen Union einen herausragenden Stellenwert. Dennoch gibt es in einigen Mitgliedstaaten problematische Entwicklungen. Insbesondere Polen und Ungarn stehen in der letzten Zeit aufgrund verschiedener innenpolitischen Entwicklungen in der Kritik, gegen Polen wurde jüngst sogar ein Bußgeld verhängt.
Wir haben verschiedene Leiter von Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung eingeladen, um uns einen Überblick über die jüngsten Ereignisse zu verschaffen: Henri Bohnet (Griechenland), David Gregosz (Polen) und Dr. Wilhelm Hofmeister (Spanien). Professor Dr. Wolfgang Muno, Inhaber des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock, wird über die europäische Vorstellung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sprechen und die Veranstaltung moderieren.
Herzlich laden wir zur Teilnahme und Diskussion ein - entweder vor Ort in Rostock oder online !


