Böll-Montagskinogespräch „Nachlass“

Format: Vortrag, Lesung, DiskussionFormat: Tage der politischen Bildung
Veranstalter: Volkshochschule des Landkreises RostockJunge Liberale Mecklenburg-Vorpommern e.V.Friedrich-Naumann-Stiftung für die FreiheitPartnerschaft für Demokratie GreifswaldproVie Theater e.VSchabernack e.V.Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e. V.Stasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz e.V.RAA Mecklenburg-VorpommernAnnalise-Wagner-StiftungRegionalzentrum für demokratische Kultur WestmecklenburgPommersches Landesmuseum#DigitaleVorbilderDer Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit M-VDer Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in M-VChristliches Jugenddorfwerk DeutschlandsHeinrich-Böll-StiftungGEW Mecklenburg-VorpommernMediatop Schwerinrat+tat e.V.Rostocker Frauen*kulturverein Die Beginen e.V.Partnerschaft für Demokratie SchwerinGrenzturm e.V.Medienwerkstatt am Institut für neue MedienKontakt-, Informations- und Beratungsstelle für Selbsthilfegruppen Schwerin e.V.Medienanstalt Mecklenburg-VorpommernMuseum im Steintor, AnklamMediatop NeubrandenburgMediatop RostockHouse of Resources Greifswaldmigra e.V.Radio LOHRO / Kulturnetzwerk e.V.

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus laden wir zu einem Online-Gespräch über den Dokumentarfilm "Nachlass" mit den beiden Filmemacher:innen Christoph Hübner und Gabriele Voss und Dr. Peter Pogany-Wnendt vom Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust ein. Im Film wurden sieben Kinder und Enkel von NS-Tätern, aber auch Nachfahren von Holocaust-Überlebenden nach ihren Beziehungen zu diesen Familienmitgliedern befragt – und nach den Gefühlen, die sich bei ihnen nach der Entdeckung der (meistens) von Vätern und Großvätern verschwiegenen Vergangenheit einstellten.

Der Film kann vorab kostenfrei über die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung gesehen werden: www.bpb.de/mediathek/303953/nachlass

Den Link zum Filmgespräch senden wir Ihnen nach einer Anmeldung unter post@boell-mv.de zu.

 

Online-Filmgespräch mit Gabriele Voss und Christoph Hübner, Dokumentarfilmer:innen

& Dr. med. Peter Pogany-Wnendt, Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust

Bis zu sechs Millionen Juden wurden im Zuge der rassistischen Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten ermordet. Der Völkermord an den europäischen Juden war möglich, weil tausende Deutsche als Polizisten in sogenannten Einsatzgruppen, als Angehörige von SA und SS und als Wehrmachtssoldaten bei Sondereinsätzen wehrlose Menschen ermordeten.

Wie erinnern wir uns heute an die Verbrechen im Nationalsozialismus und den Holocaust? Wie gehen die Nachkommen mit diesem "Nachlass" der verstorbenen Täter um und welche Reaktionen ruft dieses Erbe heute bei ihnen hervor? Christoph Hübner und Gabriele Voss haben in ihrem Dokumentarfilm sieben Kinder und Enkel von NS-Tätern, aber auch Nachfahren von Holocaust-Überlebenden nach ihren Beziehungen zu diesen Familienmitgliedern befragt – und nach den Gefühlen, die sich bei ihnen nach der Entdeckung der (meistens) von Vätern und Großvätern verschwiegenen Vergangenheit einstellten.

Anlässlich des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus wollen wir über die Rolle der familiären Aufarbeitung der NS-Vergangenheit für die Erinnerungskultur sprechen.

 

Der Film kann vorab kostenfrei über die Mediathek der Bundeszentrale für politische Bildung gesehen werden: www.bpb.de/mediathek/303953/nachlass

Den Link zum Filmgespräch senden wir Ihnen nach einer Anmeldung unter post@boell-mv.de zu.

Kooperationspartner: Lichtspieltheater Wundervoll

 


Anmeldung und Kontakt


post@boell-mv.de