Im Mittelpunkt der Tagung steht der Begriff der Willkommenskultur und die Erfahrungen, die MigrantInnen machen, die nach Mecklenburg-Vorpommern gekommen sind. Kann eine Willkommenskultur in Mecklenburg-Vorpommern die Situation von demografischem Wandel und Facharbeitskräftemangel verändern?
Auf der Tagung wird der Berliner Migrationsforscher, Politikberater und Publizist Prof. Dr. Klaus J. Bade zum Thema „Kulturangst und Willkommenskultur“ referieren. „Willkommenheißen und Dazugehören. Einwanderung, Binnenmobilität und die ‚Angst vor den kleinen Zahlen’“ lautet der Titel des Vortrags von Dr. Ulrich Bielefeld, Privatdozent im Hamburger Institut für Sozialforschung.
Am Nachmittag werden nach weiteren Fachvorträgen in einer Podiumsdiskussion zum Thema „Willkommen – Was müssen wir tun in MV?“ Peter Herrmannsen, Referatsleiter im Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin), Wolfgang Gagzow, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft MV (Schwerin), Frank Röntgen, Geschäftsführer der Classic Café Röntgen GmbH & Co. KG (Steffenshagen), Juri Rosov, Vorsitzender des Migrantenrats der Hansestadt Rostock und Michael Hugo, Projektleiter des IntegrationsFachDienstes Migration in der Region Mittleres Mecklenburg und Nordvorpommern bei migra e.V. (Rostock) zu Wort kommen.
Die Tagungsleitung liegt in den Händen von Wolfgang Fehl (Köln).
Eine Veranstaltung des Rostocker Vereins migra e.V., der Landeszentrale für politische Bildung MV und dem Institut für Soziologie und Demographie der Universität Rostock in Kooperation mit dem IQ Netzwerk MV.


