Mehr als 20 Jahre nach der deutschen Vereinigung stellte sich in den neuen Ländern eine gewisse Normalisierung ein, die entsprechenden regionalen Kulturen scheinen sich zu festigen. Mit der aktuellen Diskussion um Demokratiezufriedenheit, Föderalismus und einen neuen Zuschnitt von Bundesländern gewinnen Untersuchungen zur regionalen politischen Kultur jedoch offensichtlich an Bedeutung.
Die regionale politische Kultur ist in dreifacher Weise bedeutend: 1.) Zur Stabilisierung von Ländern und Regionen; 2.) durch die Prägung einzelner Parteien durch regionale Bezüge, die bei der CSU in Bayern und der PDS/Die Linke in Ostdeutschland überdeutlich sind, aber auch bei anderen Parteien eine Rolle spielen; 3.) im Zuge des neuen Stellenwertes regionaler politischer Kulturen in Zeiten von Globalisierung und Europäisierung. Die Tagung will vor diesem Hintergrund das Konzept der regionalen politischen Kultur in unterschiedlichen Perspektiven aufgreifen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre mit der Herbert-Quandt-Stiftung, der Landeszentrale für politische Bildung MV und dem ALUMNI-Verein Rostocker Politikwissenschaft statt. Tagungsort ist der Ulmencampus, Haus 1, HS 323.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.
Anmeldung über <link>wahlen.ipv@uni-rostock.de
Eine Veranstaltung des Lehrstuhls für Vergleichende Regierungslehre an der Universität Rostock, der Herbert-Quandt-Stiftung, der Landeszentrale für politische Bildung MV und des ALUMNI-Vereins Rostocker Politikwissenschaft.


