Rund 1,8 Millionen Menschen sind in Deutschland an einer Demenz erkrankt - in MV beträgt die Anzahl ca. 35.000. Eine Demenzerkrankung verändert das Leben für die erkrankte Person und ihr Umfeld von Grund auf. Sie ist mit vielen Fragen, großer Verunsicherung und Hürden verbunden. Das Wissen um Demenz ist deutlich gestiegen und eine wachsende Offenheit dem Thema gegenüber ist spürbar. Ein sensibilisiertes und aufgeklärtes Umfeld in der Nachbarschaft, im Verein, in der Sportgruppe oder im Chor trägt dazu bei, den Menschen mit Demenz einfühlsam und zugewandt zu begegnen und Stigmata abzubauen.
Es erfordert Sensibilität und Offenheit, wenn der Opa im Bus sitzen bleibt und seine Orientierung verliert, ein Freund die Diagnose Demenz erhält oder wenn die eigene Mutter immer wieder nach Worten sucht und darüber frustriert ist.
Der Workshop beantwortet Fragen wie: Was ist eigentlich Demenz? Woher weiß ich, ob jemand erkrankt ist? Was ist wichtig im Umgang mit Menschen mit Demenz? Was leisten die Angehörigen? Wie kann ich helfen? Wie eine Demenz die Wahrnehmung verändert, wird im Workshop durch Stationen eines Demenzsimulators erlebbar gemacht. Zuhören. Ausprobieren. Austauschen.
Für all das wird es Raum geben.


