Lesung mit Laura Cwiertnia "AUF DER STRASSE HEISSEN WIR ANDERS"

Format: Vortrag, Lesung, Diskussion
| Kulturforum Schleswig- Holstein-Haus | Schwerin
Puschkinstraße 12
Veranstalter: Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern e. V.Der Beauftragte für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus in M-VDer Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit M-V#DigitaleVorbilderPommersches LandesmuseumRegionalzentrum für demokratische Kultur WestmecklenburgAnnalise-Wagner-StiftungRAA Mecklenburg-VorpommernStasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz e.V.Schabernack e.V.proVie Theater e.VVolkshochschule des Landkreises RostockPartnerschaft für Demokratie GreifswaldFriedrich-Naumann-Stiftung für die FreiheitFriedrich-Ebert-Stiftung MV

Die Kinder aus der Hochhaussiedlung in Bremen-Nord kennen die Herkunftsorte ihrer Familien genau: Türkei, Russland, Albanien. Nur bei Karla ist alles etwas anders. Sie weiß zwar, dass die Großmutter in den 60ern als Gastarbeiterin aus Istanbul nach Deutschland kam, und auch, dass die Familie armenische Wurzeln hat, doch gesprochen wird darüber nicht. Als Karlas Großmutter stirbt, taucht der Name einer Frau auf samt einer Adresse in Armenien. Karla gelingt es, ihren Vater zu einer gemeinsamen Reise zu überreden – in eine Heimat, die beide noch nie betreten haben.

Eindrücklich und bewegend erzählt der Roman, wie es sich anfühlt, am Rand einer Gesellschaft zu stehen. Und davon, wie es ist, keine Geschichte zu haben, die man mit anderen teilen kann. Die Geschichte einer armenischen Familie, deren Erfahrungen so tiefgreifend sind, dass sie noch

Generationen später nachwirken.

 

Laura Cwiertnia, 1987 als Tochter eines armenischen Vaters und einer deutschen Mutter in Bremen geboren, ist stellvertretende Ressortleiterin bei der ZEIT. »Auf der Straße heißen wir anders« ist ihr literarisches Debüt.