„Dass ein gutes Deutschland blühe… – Leben nach Kriegsende 1945-1949“ erzählt von einem Land zwischen Apokalypse und Aufbruch, von politischen Zäsuren, dem Alltäglichen, den kulturellen Aufbrüchen. Mit einer eindrucksvollen Kombination aus Texten von Brecht und Borchert, von Dagermann und Nelly Sachs, mit Musik von Beethoven, Eisler, Ligeti bis Strauss, gelingt es dem Ensemble, Geschichte sinnlich erlebbar zu machen. Ein Bewusstsein für die Aktualität von Geschichte zu schaffen, das ist inzwischen die künstlerische Lebensaufgabe des Ensembles, da Geschichte nicht einfach Vergangenheit ist, sondern immer ganz konkret mit uns heute zu tun hat. Besonders eindrücklich macht es der unmittelbare Bezug auf den konkreten Ort ihres Gastspiels, der ihnen ein zentrales Anliegen ist.


