Ich war neunzehn. DEFA-Filme im DemokratieLaden Anklam. Zwischen Freiheit und Zensur.

Format: Vortrag, Lesung, Diskussion
| DemokratieLaden Anklam
Burgstr. 9 | 17389 Anklam
Veranstalter: Landeszentrale für politische BildungLandeszentrale für politische Bildung/DemokratieLaden Anklam

Ich war neunzehn.
Regie: Konrad Wolf, DDR 1967/68; 115 min // Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase, Konrad Wolf // Darsteller: Jaecki Schwarz, Wasili Liwanow, Alexej Ejboshenko, Rolf Hoppe u.a.

Als Achtjähriger war Gregor Hecker einst mit seinen Eltern aus Deutschland in die Sowjetunion geflohen, Anfang 1945 kehrt er als Leutnant der Roten Armee in seine Heimat zurück. Sein Weg führt ihn von der Oder bis nach Berlin. In der vordersten Frontlinie versucht er von seinem Lautsprecherwagen aus, deutsche Soldaten zur Kapitulation zu bewegen, selten mit Erfolg. Was er bei Zufallsbegegnungen mit Zivilisten und Armeeangehörigen erlebt, macht ihn zunehmend ratlos. Seine Heimat ist ihm fremd geworden. Das Kriegsende löst in ihm zwiespältige Gefühle zwischen Verzweiflung und vorsichtiger Hoffnung aus. Er begreift, wie schwer es sein wird, in diesem Land einen Neuanfang zu wagen.

DEFA-Filme im DemokratieLaden Anklam. Zwischen Freiheit und Zensur.

Mit den Filmen DIE ARCHITEKTEN und ICH WAR 19 setzt der DemokratieLaden in diesem Jahr seine DEFA-Filmreihe aus dem Begleitprogramm zur Ausstellung „Zwischen Freiheit und Zensur – Filmschaffen in der DDR zwischen Anpassung und Opposition“ des Fraenger-Instituts fort.

Wir laden Sie herzlich ein zu Film und Gespräch mit dem Filmwissenschaftler Holm-Henning Freier.