In unserem Projekt wollen wir Ideen für ein gesellschaftliches Miteinander sammeln, die unsere Wünsche und Bedürfnisse widerspiegeln. Anhand von Beispielen zu Migration, ggf. auch vor dem Hintergrund von Kolonialismus oder eigenen Privilegien, möchten wir überprüfen, wo und wie die allgemeinen Menschenrechte für wen Achtung finden bzw. wo sie in Gefahr sind. Abschließend ist es uns wichtig Wege aufzuzeigen, wie wir uns für gutes gesellschaftliches Miteinander und unsere Werte engagieren können.
Die einzelnen Module des Projekttags können in Umfang und Inhalt auf die Gruppe angepasst werden.
Wir kommen auch gerne in ihre Einrichtung und sie können uns gerne für weitere Termine anfragen.
Die Projekttage starten mit einer Utopie-Phase, in der die Teilnehmenden dazu angeregt werden, darüber nachzudenken, was ihnen wichtig im Leben ist, was sie für gerecht halten, welche Prinzipien des Zusammenlebens und auch des Umgangs mit den natürlichen Ressourcen sie sich wünschen.
Der Utopie-Phase folgt der Realitätscheck. Anhand konkreter Themen und Beispiele, die globale Zusammenhänge aufzeigen, erarbeiten sich die Teilnehmenden ein Bild von derzeitigen tatsächlichen Verhältnissen. Interaktive Methoden unterstützen sie dabei, globale Zusammenhänge herzustellen, einen kritischen Blick zu schärfen und die eigene Perspektive um andere zu erweitern. Konkrete Themenbereiche können z.B. sein: Nahrungsmittelproduktion, Arbeitsverhältnisse im Kakaoanbau oder der Kleidungsproduktion, Wasserkonflikte oder die menschenrechtliche Situation von Menschen auf der Flucht.
Im letzten Teil werden Veränderungsmöglichkeiten sichtbar gemacht. Wir diskutieren Geschichten von Menschen, die durch ziviles Engagement Ungerechtigkeiten aktiv entgegengewirkt haben. Zudem geben wir Anreize gesellschaftliches Engagement direkt zu erproben. Teilnehmende werden dabei unterstützt, sich mit kleinen Aktivitäten selbst auszuprobieren, sie zu planen und innerhalb des Projektes umzusetzen.
Am Ende eines Projekts findet eine intensive Evaluation mit den Teilnehmenden statt. Dies bietet Rahmen für Selbstreflexion als auch für die Bewertung des Projekts.


