Für Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger fällt dieser Tag der Befreiung durch die 2. Belorussische Front auf den 29. April.
Neubrandenburg - eine Stadt mit einer Außenstelle des Konzentrationslagers Ravensbrück, einer Rüstungsindustrie und mit vielen Facetten nationalsozialistischer Zwangsarbeit im Fliegerhorst Trollenhagen bei Neubrandenburg, in der Torpedoversuchsanstalt am Tollensesee, bei der Deutschen Reichsbahn, in der Hauswirtschaft und anderswo.
Es waren vor allem Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa und Frankreich.
Ihnen wurde der Gedenkort “Trauernde” gewidmet, der auf Initiative der Kurt u. Herma Römer Stiftung Hamburg, des Demokratischen Frauenbund e.V. Kreisverband Neubrandenburg/ Mecklenburg Strelitz und des Fürstenberger Förderverein Ravendbrück e. V. errichtet wurde.
Aus diesem Anlass lädt die “Fraueninitiative Neubrandenburg” auch in diesem Jahr zur
Gedenkveranstaltung
am 29. April 2025, 10.00 Uhr bis 10.30 Uhr
am Gedenkort "Trauernde"
für die weiblichen Opfer der nationalsozialistischen Zwangsarbeit in NB
nach 17033 Neubrandenburg
2. Ringstraße/StargarderStraße 2
zur stillen Geste des Gedenkens
ein.
Worte des Gedenkens werden gesprochen durch:
Elke-Annette Schmidt - 2. Vizipräsidentin des Landtages Mecklenburg Vorpommern
Jeanine Bochat - Generalsekretärin des Internationalen Ravensbrück Komitees
Ulrike Maschner - Kurt u. Herma Römer Stiftung Hamburg
Die Moderation der Gedenkveranstaltung übernimmt Sieglinde Scheel
#80jahrekriegsendemv


