Um über die Darstellungen und Zuschreibungen von Geschlechtszugehörigkeiten im Beratungsalltag miteinander reden zu können, bedarf es „eigentlich“ geeigneter Beratungskonzepte. Diese sind bislang kaum vorhanden und machen das professionelle Handeln schwer.
Gleichzeitig besteht ein erheblicher Beratungsbedarf.
Die Gefahr, mit einer gewissen „Oberflächlichkeit“ die Probleme von Transsexuellen zu erkennen bzw. die Frage nach der Geschlechtszugehörigkeit mit kaum geeigneten Beratungsansätzen zu thematisieren, Hilfe und Beratung anzubieten, ist fragwürdig und verursacht auf beiden Seiten Hilflosigkeit.
Wir wollen mit Ihnen gemeinsam über geeignete Beratungsformen diskutieren und diese für die Praxis tragfähig machen.
Im Kern wird es darum gehen, die Sicht der „Betroffenen“, der Eltern und der Beratungsstellen aufzunehmen und zu besprechen.
Auf dieser Basis wollen wir im Anschluss „neue“ Beratungsmöglichkeiten unter die Lupe nehmen.
Unsere Veranstaltungsreihe lädt zum Mitdenken, Diskutieren, Austauschen und Netzwerken ein.
Zu Beginn gibt es einen thematischen Input - diesmal von Gabriele Taube (soziotherapeutische Beraterin und Dozentin an der FHM).
Moderationsteam: René Börrnert, Gabriele Taube, Verena Schulz, Kati Wolfgramm


