Die Holocaust-Überlebende Maria Altmann hat als junge Frau in Deutschland viel Schreckliches miterlebt. Inzwischen lebt die 80-jährige Jüdin als Kunstsammlerin in den Vereinigten Staaten. Doch sie kann nicht vergessen, dass die Nazis in den 1940ern das Porträt ihrer geliebten Tante Adele entwendet haben. So setzt sie sich den Gedanken in den Kopf, das Gemälde zurückzufordern. Das Problem besteht dabei nur darin, dass das Kunstwerk von keinem Geringeren als dem Maler Gustav Klimt geschaffen wurde und dass es inzwischen als Glanzstück in der Wiener Gemälde- Galerie hängt.
Trotzdem heuert sie einen Anwalt an. Mit Randol Schoenberg reist sie zusammen nach Österreich, um ihr Anrecht auf „Die Frau in Gold“ anzumelden. Doch die österreichische Regierung denkt gar nicht daran, den Kunstschatz einfach so herzugeben und so kommt es zu einem Gerichtsprozess.
Der Film basiert auf Ereignissen, die sich tatsächlich so zugetragen haben. Maria Altman, Erbin des Wiener Industriellen Ferdinand Bloch-Bauer und Nichte von Klimts Muse Adele Bloch-Bauer, legte sich mit der österreichischen Regierung an und konnte nach einem viele Jahre währenden Rechtsstreit fünf Gemälde in den Besitz ihres Onkels überführen.
Podium:
Katerina Schumacher, Abteilungsleiterin Kultur im Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern
Jochen Schmidt, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern
Yuriy Kadnykov, Landesrabbiner
Anja Pinnau, Leiterin Mahn- und Gedenkstätten Wöbbelin (Moderation)
#80jahrekriegsendemv


