„Jetzt im Alter tauchen die Geschehnisse wieder auf…“, so offenbart sich Berndt Seite dem Leser durch die Erzählfigur Heinrich Grigoleit. Dieser erinnert sich an die Erlebnisse im Frühjahr 1945, als er als Knabe seine Heimat auf der Flucht vor der Roten Armee verlassen musste. Nahezu unerträgliche Grausamkeiten werden in quälender Deutlichkeit vor seinem inneren Auge wieder lebendig und machen deutlich, dass Kriege vor niemandem halt machen. Narben sind geblieben und bis zum hohen Alter nicht verheilt. Die Entdeckung des alten Heinrich Grigoleit erinnert daran, dass auch heute, an jedem Tag irgendwo, auch in Europa und dessen Nachbarschaft, derartiges Unheil geschieht.
Zwei Erzählungen, die allen auf der Flucht gewidmet sind.
Herzliche Einladung!


