Über 70 Jahre nach der Grundsteinlegung für die heutige Europäische Union kann man in mehr als 2/3 aller Mitgliedsstaaten mittlerweile mit ein und derselben Währung zahlen – der EURO. Die Vorteile liegen auf der Hand: Nicht nur entfällt in vielen europäischen Urlaubsländern der Gang zur Wechselstube, auch der grenzüberschreitende Handel für Unternehmen wurde mit Einführung der Gemeinschaftswährung erleichtert. Doch der Weg dahin langwierig. Mit Einführung des Europäischen Währungssystems (EWS) 1979 wurde ein wichtiger Grundstein gelegt. Auf Grundlage des Delors-Bericht Ende der Achtziger Jahre konnten die Pläne für eine Wirtschafts- und Währungsunion konkretisiert werden und mit Hilfe eines 3-Stufen Plans wurde 1998 die Europäische Zentralbank (EZB) eingerichtet und der Euro am 1. Januar 1999 zunächst als Buchwährung eingeführt. Seit dem 01.01.2002 ersetzt der Euro außerdem schrittweise die nationalen Währungen der teilnehmenden Länder. Die Einführung des Euro war somit ein bedeutender Schritt in der wirtschaftlichen Integration Europas und damit ein Eckpfeiler der europäischen Idee.


