Die Gräuel des Zweiten Weltkrieges erreichten vor 80 Jahren auch die bis dahin weitgehend verschont gebliebenen Dörfer Vorpommerns unmittelbar. Vertriebene aus Ostpreußen und Hinterpommern gelangten täglich, von der unablässig vorrückenden Roten Armee in Bewegung gesetzt und angetrieben, in die Region.
Den Erinnerungen des Grafen Viktor von Schwerin folgend, glich Boldekow damals einem Heerlager. Zu den in großer Zahl herbeiströmenden Flüchtlingen hatten sich Truppenteile der Wehrmacht auf dem Boldekower Gut einquartiert.
Die „Organisation Todt“ richtete zeitweise eine Kommandostelle ein, ummit sowjetischen Kriegsgefangenen und Zwangsarbeitern, letzte Verteidigungsstellungen in der Feldfl ur und in den Wäldern auszuheben.
Die Zeit des Kriegsendes nehmen wir zum Anlass, um zu einem Gesprächsabend mit Zeitzeugen über die letzten Kriegsmonate und die schwierige Zeit des Neubeginns in den Dörfern der heutigen Gemeinde Boldekow einzuladen.
#80jahrekriegsendemv

