„Und es geschieht jetzt“. Der Schriftsteller Marko Martin liest aus seinem Buch über Jüdisches Leben nach dem 7. Oktober. Im Gespräch mit ihm ist der Historiker Christoph Wunnicke, der die Beziehungsgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns zu Israel erzählt.
Marko Martins Buch knüpft an seine langjährige Beschäftigung mit Israel an. Es schildert subjektiv die Auswirkungen des 7. Oktober 2023, eines Tages des Schreckens mit unabsehbaren Folgen. Jüdinnen und Juden erleben erneut Schutzlosigkeit – verstärkt durch jubelnde Islamisten in deutschen Städten. Dazu der Gaza-Krieg, Massenproteste gegen die israelische Regierung und die drängende Frage: Wie weiterleben? Das Buch schildert, was im Jahr danach geschah, und setzt dem Hass und der Polarisierung die Geschichten einzelner Menschen entgegen. Es ist ein Werk der Zwischentöne, ein Plädoyer für Tikkun Olam, die „Reparatur der Welt“.
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