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Vortrag, Lesung, Diskussion

Veranstalter: DemokratieLaden Anklam/Landeszentrale für politische BildungFriedrich-Ebert-Stiftung MV

Quo vadis, Landwirtschaft in Vorpommern?

Pestizide, Fungizide, Herbizide und Düngemittel bedrohen die Artenvielfalt von Flora und Fauna, die intensive Landwirtschaft mit einem großflächigen Anbau von Monokulturen und Massentierhaltung in MV tun ihr Übriges. Wie ist die Lage und was ist zu tun?

Nicht nur Umweltschützer schlagen Alarm, auch die Wissenschaft belegt es in ihrer neuesten Umweltstudie (Studie „More than 75 percent decline over 27 years in total  flying insect biomass in protected areas“): Es liegt etwas in der Luft! Pestizide, Fungizide, Herbizide und Düngemittel bedrohen die Artenvielfalt von Flora und Fauna, die intensive Landwirtschaft mit einem großflächigen Anbau von Monokulturen und Massentierhaltung tun ihr Übriges. Wie sehen Verantwortliche aus Politik und Landwirtschaft, aus Umweltschutz und Wissenschaft die Situation in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere im Landkreis Vorpommern-Greifswald? Bleibt alles, wie es ist, oder gibt es bereits ein Umdenken? Welche Probleme, welche Folgen ergeben sich aus der einen oder der anderen Haltung? Gibt es bereits konkrete Vorhaben? Welche Rolle spielt der großflächige Landerwerb weniger Investoren? Was können wir gemeinsam tun, um die Lebensbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen in Einklang und auf einen guten, zukunftsfähigen Weg zu bringen?

Das Podium:

  • Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern
  • Prof. em. Dr. rer. nat. habil. Michael Succow Biologe, Agrarwissenschaftler und Gründer der Succow-Stiftung
  • Dr. Martin Piehl, Geschäftsführer des Bauernverbandes Mecklenburg – Vorpommern
  • Sebastiaan Huisman, geschäftsführender Gesellschafter der „Landgut am Strelasund GmbH“ Sundhagen, spezialisiert auf biologisch-dynamisch geführte landwirtschaftliche Betriebe mit den Schwerpunkten Ackerbau, Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft und in der Gestaltung von Kulturlandschaft.
  • Moderation: Dr. Stefan Ewert, Mitarbeiter der Juniorprofessur für Politische Soziologie an der Universität Greifswald mit dem Forschungs- und Lehrschwerpunkt ländliche Entwicklung

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