Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ der Bundesstiftung Aufarbeitung gibt Einblicke in den Alltag von Frauen in Ost- und Westdeutschland der 1970er und 1980er Jahre. Kuratiert von der aus Rostock stammenden Kulturwissenschaftlerin Clara Marz, hinterfragt die Ausstellung gängige Klischees über „Ost-“ und „Westfrauen“ und zeigt die Vielfalt weiblicher Lebenswelten in beiden deutschen Staaten.
Die Anthologie »Ost*West*frau*“ versammelt biografische Geschichten über das Frausein in Ost und West, über Prägungen und Zuschreibungen. Die Idee entstand aus einer Begegnung der ostdeutschen Autorin Franziska Hauser und ihrer westdeutschen Kollegin Maren Wurster. Maren Wurster stellt die unerwarteten, literarischen und vielschichtigen Antworten auf ihre Fragen vor: Wie prägt das Großwerden in verschiedenen Gesellschaftssystemen unsere Sexualität, unsere Mutterschaft, die Liebe? Gibt es böse und gute Kinderstuben?
Veranstalter:innen:
Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehem. Untersuchungshaft der Staatssicherheit Rostock/LpB M-V
Heinrich-Böll-Stiftung MV
Literaturhaus Rostock


