Afrika nach Corona: Wie steht es um den Kontinent? Chancen, Probleme, Risiken

Format: Vortrag, Lesung, DiskussionFormat: Tage der politischen Bildung
| Demokratie-Lab | Greifswald
Steinbeckerstr. 20
Veranstalter: Konrad-Adenauer-Stiftung MVGEW Mecklenburg-VorpommernMediatop Schwerinrat+tat e.V.Rostocker Frauen*kulturverein Die Beginen e.V.Partnerschaft für Demokratie SchwerinGrenzturm e.V.

Wie steht es um Afrika nach Corona? Der Journalist Wolfgang Drechsler lebt und arbeitet seit mehr als 35 Jahren in Südafrika. Er berichtet als Korrespondent unter anderem für das Handelsblatt, kennt Länder und Leute wie wohl wenige andere Deutsche. Afrikas Zukunft, sagt er, wird auch für Europa entscheidend sein. In seinem Vortrag skizziert er die Lage.

Afrika ist der Kontinent mit dem stärksten Bevölkerungswachstum der Erde. Bis 2050 dürften dort nahezu 2,5 Milliarden Menschen leben. Die Arbeitslosigkeit ist in vielen Ländern hoch, das Wirtschaftswachstum hält schwer Schritt. Für die meisten Europäer gilt Afrika entweder als traumhaftes Reiseziel oder als Problemfall: Krisen, Kriege, Korruption. Eine zwei Jahre andauernde Deglobalisierung im Zuge der Corona-Pandemie hat den Kontinent zudem hart getroffen: In Südafrika etwa brach der bedeutende Tourismus ein. Dennoch zeigen sich viele Expertinnen und Experten optimistisch. Positive Indikatoren würden hierzulande schlicht zu wenig beachtet.

 

Wie steht es also um den Kontinent, der wie kein ein anderer Erdteil zugleich für romantische Bilder wie auch für Krisen bekannt ist? Der Journalist Wolfgang Drechsler lebt und arbeitet seit mehr als 35 Jahren in Südafrika. Er berichtet als Korrespondent unter anderem für das Handelsblatt, kennt Länder und Leute wie wohl wenige andere Deutsche. Afrikas Zukunft, sagt er, wird auch für Europa entscheidend sein. In seinem Vortrag skizziert er die Lage: Wo finden sich die Leuchttürme der Entwicklung? Wie können Potenziale freigesetzt werden? Aber auch: Vor welchen politischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen stehen afrikanische Länder? Nicht zuletzt: Warum tut sich der Kontinent mit dem Anschluss an die industrialisierte Welt scheinbar schwer? Er meint: Die politische Kultur ist ein entscheidender Faktor. Der ständige Blick in die koloniale Vergangenheit sei eine Blockade und für das Verständnis nicht hilfreich.

 

Sie sind herzlich eingeladen, mit dem Afrika-Kenner Wolfgang Drechsler ins Gespräch zu kommen und seinen Thesen – wenn Sie möchten – zu widersprechen.


Anmeldung und Kontakt


Ort: Demokratie-Lab, Steinbeckerstr. 20, Greifswald

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail (andre.postert@kas.de) oder über unser Formular: shorturl.at/aevSX

 

Eintritt, Getränke und Snacks sind kostenlos.