Mit dem Kriegsende 1945 und der Befreiung vom NS-Regime errichtete die sowjetische Besatzungsmacht im Osten Deutschlands eine neue Diktatur. Die Historikerin Dr. Natalja Jeske und die ehemalige Landesbeauftragte Anne Drescher sprechen über ihre Forschungen zur sowjetischen Repression in der frühen DDR am historischen Ort im Schwurgerichtssaal des Landgerichts Schwerin. In den Jahren 1950 bis 1955 wurden hier mehr als 100 Zivilisten von einem Sowjetischen Militärtribunal verurteilt und in Moskau hingerichtet. Über Hintergründe und Schicksale dieser Menschen berichtet die Rostocker Historikerin Dr. Natalja Jeske aus ihrem Forschungsprojekt beim Landesbeauftragten.
Veranstalter:innen:
Heinrich-Böll-Stiftung MV
Landesbeauftragter für Mecklenburg-Vorpommern
für die Aufarbeitung der SED-Diktatur
Landeszentrale für politische Bildung MV


