Böll-Montagskino anlässlich des Kriegsbeginns gegen die Ukraine

Format: Vortrag, Lesung, Diskussion
| Frieda 23 | Rostock
Friedrichstr. 23
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung

Über die unmittelbaren Herausforderungen des Krieges hat die Regisseurin mit „Wie fern ist nah“ (2023, 32 Min.) einen persönlichen Film gedreht: Nachdem die Mutter nach einer beschwerlichen Flucht von Kyjiw bei ihr in Berlin angekommen ist, beginnt für die Regisseurin eine individuelle Auseinandersetzung mit Liebe, Verlust, Migration und Verantwortung. In ihrem kollektiv entwickelten Dokumentarfilm „Teen Angst“ (2024, 38 Min.) geben neun junge Ukrainerinnen ehrliche und radikale Einblicke in ihr Leben zwischen Angst, Anpassung und der Suche nach einem sicheren Ort – teils aus der Ukraine, teils aus dem Exil in Deutschland.

in Kooperation mit: Lichtspieltheater Wundervoll

 

Wie fern ist nah“ (Dok.film 2023, Regie: Inga Pylypchuk, 32 Min.)

Nachdem meine Mutter eine beschwerliche Flucht von Kyjiw nach Berlin überlebt hat, sind wir zunächst erleichtert. Es scheint ein „Happy End“ zu sein: eine Frau, die vor russischen Raketen gerettet wurde und mit ihrer Tochter, die seit 14 Jahren in Berlin lebt, wiedervereint ist. Doch dieser Moment markiert nur den Beginn eines neuen Kapitels. Als weitere Familienmitglieder zu uns nach Berlin kommen, beginnt für mich eine persönliche Auseinandersetzung mit Liebe, Verlust, Migration und Verantwortung. Wer kümmert sich jetzt um wen? Während wir mit den Herausforderungen des Krieges ringen, entdecken wir ein Videoband von 1991 – und fragen uns, wie viel von unserer Familiengeschichte heute noch in uns weiterlebt.

 

„Teen Angst“ (Dok.film 2024, Regie: Inga Pylypchuk, 38 Min.)

Wie fühlt es sich an, in Zeiten des Krieges erwachsen zu werden? In einem kollektiv entwickelten Dokumentarfilm geben neun junge Ukrainerinnen ehrliche und radikale Einblicke in ihr Leben zwischen Angst, Anpassung und der Suche nach einem sicheren Ort – teils aus der Ukraine, teils aus dem Exil in Deutschland. Teen Angst erzählt persönliche Geschichten über Trauma, Widerstand und Selbstbehauptung – und stellt die Frage: Wie viel Raum bleibt für das eigene Ich, wenn Krieg, Verlust und Trennung allgegenwärtig sind?

Kooperationspartner:innen: Heinrich-Böll-Stiftung MV, Lichtspieltheater Wundervoll

Eintritt: 8,- / 6,- / 5,- EUR,

 


Anmeldung und Kontakt


Tickets über das Lichtspieltheater Wundervoll mail@liwu.de