Mo, 24.11., 19 Uhr | li.wu. in der FRIEDA 23, Friedrichstraße 23, Rostock
Vorpremiere: Film & Gespräch „Kein Land für Niemand“
Regie: Max Ahrens, Maik Lüdemann, BRD 2025, 106 min, Kinostart: 03.10.2025)
Die Dokumentation „Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs. Flucht und Migration werden zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck.
Ein Gemeinschaftsprojekt von Sea-Eye, Sea-Watch, United4Rescue, German Doctors, PRO ASYL und das Mennonitische Hilfswerk
Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäischen Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in diesem Paradigmenwechsel.
Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach. Durch exklusive Interviews mit Wissenschaftlerinnen, politischen Entscheidungsträgerinnen und Aktivist*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weite
Anschließendes Filmgespräch Anschließendes Filmgespräch mit den Regisseuren Max Ahrens, Maik Lüdemann (angefragt) und der Integrationsbeauftragten des Landes M-V Jana Michael.
»Dieser Lockdown der Menschlichkeit muss beendet werden. Flucht ist kein Verbrechen. Und Migration ist eine zivilisatorische Notwendigkeit.«
Heribert Prantel, Süddeutsche Zeitung
»Ein eindrücklicher Film, der uns das Wegschauen unmöglich macht.« NDR
Eintritt: 8,- / 6,- / 5,- EUR (für Studierende gilt das Kulturticket)
Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung MV & Lichtspieltheater Wundervoll


