Karl Hepfer

Verschwörungstheorien. Eine philosophische Kritik der Unvernunft.

Bonn 2016 | 189 Seiten Verwaltungspauschale

„Ziehen die Illuminaten die Fäden der globalen Politik? Wurde die Mondlandung im Filmstudio aufgezeichnet? Hinterlassen Flugzeuge statt harmloser Kondensstreifen "Chemtrails", die Mensch und Atmosphäre beeinflussen? Verschwörungstheorien halten sich hartnäckig und begründen regelrechte Subkulturen. Viele widersprechen klar Vernunft und Wissenschaftlichkeit. Andere fußen auf unzureichenden Informationen durch staatliche Stellen oder interpretieren Fakten auf eigentümliche Weise. Oft speist sich der Glaube an eine Verschwörung aus einem dumpfen Ohnmachtsgefühl gegenüber einer als feindlich wahrgenommenen Obrigkeit. Aber wann kippen begründete Zweifel an offiziellen Darstellungen ins Abstruse? Wo werden Sinnzusammenhänge konstruiert, wo eigentlich eher Zufälle und Banalitäten am Werk sind? Der Philosoph Karl Hepfer geht den Argumentationsmustern von Verschwörungstheoretikern auf den Grund und zeigt dabei: So verschieden die Theorien sein mögen, so eint sie doch, dass sie versuchen, einfache Antworten auf komplexe Fragen zu geben und die Welt in ein Gut-Böse-Schema teilen.“ (Eigendarstellung BpB)


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