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Roman Grafe

Ich geh dort kaputt. Die Flucht des NVA-Soldaten André Rößler

Frankfurt am Main 2021 | Eigenverlag Verwaltungspauschale

„Ich geh dort kaputt“, sagt der 19jährige André Rößler aus Hohndorf (Sachsen) seiner Mutter beim Abschied. Im Mai 1976 wird er zur Nationalen Volksarmee eingezogen. „Tausende gehen zur Armee und kommen wieder“, antwortet die Mutter. Nach vier Monaten Drill und Schikanen bekommt André Rößler, Ladeschütze im Regiment Mühlhausen (Thüringen), am 4. September 1976 zum ersten Mal Ausgang. Er flüchtet. Kurz vor Mitternacht erreicht der junge Mann die DDR-Grenze unmittelbar neben dem Grenzübergang Teistungen. Er versucht, die Selbstschußanlage am Zaun zu überwinden. Zwei Splitterminen verletzen ihn tödlich.

Leben und Sterben des NVA-Deserteurs André Rößler – dokumentiert von Roman Grafe, dem Autor des Buches „Die Grenze durch Deutschland – 1945 bis 1990“


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