Rekordbeteiligung bei Juniorwahl in MV

Für die Juniorwahl 2017 haben sich in Mecklenburg-Vorpommern 121 Schulen mit insgesamt 24.770 Schülerinnen und Schüler angemeldet. Dies entspricht einer Beteiligung von rund 40 Prozent aller weiterführenden Schulen im Land. Damit wird die hohe Beteiligung zur letzten Landtagswahl 2016 nochmals deutlich übertroffen (2016: 85 Schulen, 14.000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler).

Die Juniorwahl ist ein bundesweites Projekt des Vereins Kumulus e. V., das durch die Landeszentrale für politische Bildung mit rund 15.000 Euro unterstützt wird. Bundesweit nehmen fast 1 Million Schülerinnen und Schüler teil. Die Juniorwahl ist ein Planspiel, bei dem Jugendliche selbständig Wählerverzeichnisse erstellen, die Stimmabgabe organisieren und mit den originalgetreuen Stimmzetteln der Bundestagswahl am 24. September wählen. Die Juniorwahl findet zumeist in der Woche vor der Bundestagswahl statt. Die Wahlergebnisse werden am Wahlsonntag mit Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr bekanntgegeben.

„Ich freue mich riesig über das große Interesse unserer Schulen an der Juniorwahl. Es zeigt, dass man mit den richtigen Angeboten Jugendliche für Politik begeistern und politisches Wissen vermitteln kann.“, sagte Bildungsministerin Birgit Hesse. „Ich danke insbesondere den engagierten Lehrerinnen und Lehrern, die freiwillig dieses Projekt an ihren Schulen koordinieren.“

„Die Juniorwahl leistet nicht nur in der Schule wichtige Aufklärungsarbeit über unsere Demokratie“, erläuterte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt. „Sie wirkt auch in die Elternhäuser hinein, indem die Jugendlichen mit ihren Eltern über die bevorstehende Bundestagswahl diskutieren.“

Hinweis: Die Juniorwahl ist nicht zu verwechseln mit der „U18-Wahl“ des Landesjugendrings MV, die in außerschulischen Jugendeinrichtungen angeboten wird.

Weitere Infos unter: www.juniorwahl.de.