Direkt zum Inhalt, Accesskey 1, Direkt zur Hauptnavigation, Accesskey 2


Flüchtlinge in Mecklenburg-Vorpommern

Mit den steigenden Flüchtlingszahlen haben sich auch Fragen und Ungewissheiten in der Bevölkerung vermehrt. Zugleich ist insbesondere in den sozialen Netzwerken eine starke Verbreitung von Gerüchten und bewussten Falschbehauptungen zu beobachten.

Die Landeszentrale für politische Bildung hat die häufigsten Fragen ausgewählt und zentrale Fakten und Hintergründe in kompakten Antworten zusammengestellt.

Gefördert wurde die Broschüre durch das Bundesprogramm "Demokratie leben!".

20 Fragen und Antworten.

1. Aus welchen Ländern kommen Flüchtlinge nach MV?
2. Wie viele Flüchtlinge haben wir 2015 aufgenommen?
3. Wohin flüchten die Menschen weltweit?
4. Bleiben die meisten Flüchtlinge hier?
5. Warum nehmen wir Flüchtlinge auf?
6. Wie sieht ein Asylverfahren aus?
7. Erhalten Flüchtlinge mehr als Hartz-IV-Empfänger?
8. Wie viel kostet die Hilfe für Flüchtlinge?
9. Geht die Hilfe zu Lasten der Armen?
10. Nehmen Asylsuchende anderen die Jobs weg?
11. Besuchen Flüchtlingskinder die Schule?
12. Sind die meisten Flüchtlinge ungebildet?
13. Warum haben so viele Flüchtlinge ein Smartphone?
14. Weshalb kommen so viele junge Männer?
15. Sind Flüchtlinge krimineller als Deutsche?
16. Sind Flüchtlinge anfälliger für Krankheiten?
17. Bringen Flüchtlinge den Terror nach Deutschland?
18. Warum wird über den Islam diskutiert?
19. Wie kann Integration gelingen?
20. Weshalb helfen eigentlich Freiwillige?


Sie können die gedruckte Broschüre kostenlos bestellen oder als Datei herunterladen. (733 KB)


weitere Informationen

Einwanderung und Asyl
Wer sich über die Hintergründe der Migrations- und Einwanderungsgeschichte in Deutschland informieren und mehr über rechtliche Grundlagen und die aktuelle Asyl- und Flüchtlingspolitik erfahren möchte, erhält in Karl-Heinz Meier-Brauns Buch „Einwanderung und Asyl. Die 101 wichtigsten Fragen“ eine kompetente und gut verständliche Einführung.

Die Publikation können Sie hier bestellen.

Fluter-Themenheft: Flucht
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat ein Fluter-Heft zum Thema Flucht herausgegeben. Unter den Überschriften „Was Menschen vertreibt“, „Wie Menschen flüchten“, „Wo Menschen landen“ finden sich zahlreiche Artikel, die das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten. Die Publikation eignet sich auch zum Einsatz in der Schule.
Das Heft können Sie hier herunterladen oder bestellen.

Ankommen in Mecklenburg-Vorpommern

Orientierung für Flüchtlinge - Refugeeguide
Für die Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Ländern nach Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern gelangen, bedeutet auch das Verstehen der hier üblichen Umgangsformen eine Herausforderung. Aus banalen Missverständnissen im Alltag können Konflikte entstehen, die sich durch etwas Gelassenheit und die Erklärung regionaler Besondecrheiten vermeiden lassen.

Die Broschüre ist in zahlreichen Sprachen verfügbar und kann
kostenlos heruntergeladen werden.

Bücheraktion des Buchhandels
Neben Hilfen zum Erlernen der deutschen Sprache bieten auch andere Bücher Möglichkeiten, sich mit der neuen Sprache und Kultur auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Bücher sagen Willkommen“ erhalten Flüchtlinge einen einfachen und schnellen Zugang zu Lern- und Lesematerial. Den Kern bildet die Einrichtung von Lese- und Lernecken in Flüchtlingsunterkünften.

Informationen zu dieser Initiative erhalten Sie hier.


Zugänge zum Arbeitsmarkt
Das Netzwerk Arbeit für Flüchtlinge (NAF) richtetet sich an Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit mindestens nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt und leistet Unterstützung bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Die beteiligten Projektpartner helfen bei der Ermittlung von Kompetenzen, bieten gezielte Sprachförderung und Qualifizierung sowie Hilfestellungen bei Rechts- und Verfahrensfragen. Außerdem begleiten sie Flüchtlinge und Unternehmen in der Einarbeitungsphase.

Weitere Information erhalten Sie hier.


Arbeitsmarktintegration
Das IQ Netzwerk Mecklenburg-Vorpommern ist Teil des bundesweiten Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“. Das Förderprogramm hat das Ziel, die Arbeitsmarktchancen von erwachsenen Migrantinnen und Migranten in Deutschland zu verbessern. In Mecklenburg-Vorpommern bietet das Netzwerk eine flächendeckende Anerkennungs- und Qualifizierungsberatung für Ratsuchende mit ausländischen Qualifikationen an.

Kontakte zu den beteiligen Organisationen und weitere Informationen erhalten Sie hier.


Migrantenorganisationen
Das Netzwerk der Migrantenorganisationen in Mecklenburg­Vorpommern (MIGRANET-MV) setzt sich für die politische und gesellschaftliche Partizipation von Migrantinnen und Migranten ein. Die am Netzwerk beteiligten Vereine und Verbände halten zahlreiche Angebote vor, unter anderem in den Bereichen Bildung, Sport, Kultur und Religion.

Hier erhalten Sie einen Überblick über Migrantenorganisationen 
in Mecklenburg-Vorpommern.


Hilfe für Helfende

Projektlandkarte - Demokratie und Toleranz in Mecklenburg-Vorpommern
In den letzten Wochen und Monaten sind in vielen Städten und Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern Initiativen und lokale Netzwerke entstanden, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Die häufig ehrenamtlich Engagierten sortieren Kleiderspenden, geben erste Orientierungen in der deutschen Sprache, begleiten Flüchtlinge zu den Ämtern und helfen ganz allgemein beim Zurechtkommen in der neuen Umgebung. Hier finden Sie eine Übersicht der Bürger- und Aktionsbündnisse im Bereich der Flüchtlingshilfe sowie diverse Projekte und Beratungsstellen aus dem Themenfeld Demokratie und Toleranz.



Die Karte bietet keinen vollständigen Überblick über Bürger- und Aktionsbündnisse und Initiativen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie können die Karte vergrößern, indem Sie das viereckige Symbols im rechten, oberen Menübereich (über der Karte) oder diesen externen Link anklicken. Durch Vergrößern der Ansicht werden bei Bedarf auch mehrere Initiativen an einem Ort einzeln sichtbar.


Checklisten

Die Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen vor Ort stehen vor vielfältigen Herausforderungen. Eine gute Integrationsarbeit beginnt bereits vor der Ankunft der ersten Flüchtlinge. Durch frühzeitige Informationsveranstaltungen können mögliche Ängste in der Bevölkerung abgebaut werden. Die Regionale Arbeitsstelle für Bildung, Integration und Demokratie Mecklenburg-Vorpommern hat für Gemeinden, Schulen und Engagierte auf fünf Checklisten praktische Hinweise zusammengestellt.

Checkliste Einwohnerversammlungen (268 KB)
Checkliste Willkommensbündnisse (275 KB)
Checkliste Vorurteilen begegnen (270 KB)
Checkliste Klassen
(263 KB)
Checkliste Schulen
(270 KB)
Linksammlung Migration und Asyl - A
(140 KB)
Linksammlung Migration und Asyl - B
(181 KB)


Online-Wegweiser für Kommunen
Eine Sammlung mit Online-Quellen hat das Deutsche Institut für Urbanistik mit Unterstützung des Deutschen Städtetags zusammengestellt. Hier erhalten Kommunen einen schnellen Überblick über Informationen zum Thema Flüchtlinge, die sowohl für die verschiedenen Fachämter als auch für Bürgerinnen und Bürger sowie Flüchtlinge und Asylsuchende von Interesse sind.

Der Online-Wegweiser wird hier regelmäßig ergänzt und aktualisiert. (524 KB)

Konflikte im Umfeld von Sammelunterkünften vermeiden
Unter dem Titel „Was tun, damit’s nicht brennt?“ haben die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche & Rechtsextremismus, die Evangelische Akademie zu Berlin und die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin einen hilfreichen Leitfaden zusammengestellt, in dem sie Tipps zur Vermeidung von rassistisch aufgeladenen Konflikten im Umfeld von Flüchtlingsunterkünften geben.

Die Broschüre können Sie hier kostenlos herunterladen. (1,1 MB)

Willkommenskultur gemeinsam gestalten
Damit „Willkommenskultur“ kein leerer Begriff bleibt, ist eine lebendinge und kreative Ausgestaltung nötig. Wie lässt sich dieses Schlagwort mit Leben füllen? Welche Hürden und Konflikte müssen dabei überwunden werden? Zahlreiche Autorinnen und Autoren berichten in der Publikation „Refugees welcome. Gemeinsam Willkommenskultur gestalten“ aus ganz verschiedenen Blickwinkeln von den Erfahrungen in ihrer Region. Mit ihren Schilderungen machen sie auf Probleme aufmerksam, liefern aber zugleich zahlreiche ermutigende Beispiele einer gelungenen Willkommenskultur.

Die Broschüre können Sie hier kostenlos herunterladen. (2,1 MB)

Vernetzung online

Die schnelle Vernetzung oder Koordinierung von Hilfsangeboten gelingt am einfachsten über Onlineportale, Blogs und Apps. Im Bereich der Unterstützung von Flüchtlingen wurden schon viele kreative Ideen umgesetzt. In Berlin sind im Oktober 2015 Fachleute und andere Interessierte zum sogenannten „refugeehackathon“ zusammengekommen, um praxistaugliche Ideen und Anwendungen zu entwickeln, die sie den Initiativen und ehrenamtlich Aktiven kostenlos zur Verfügung stellen.

Ergebnisse und Projektideen werden hier vorgestellt.


Bundesfreiwilligendienst
Ab Dezember 2015 stehen 10.000 zusätzliche Plätze im Bundesfreiwilligendienst bereit, um die vielen Ehrenamtlichen in der Flüchtlingshilfe zu entlasten. Kommunen und Verbände können die Stellen mit einheimischen Freiwilligen besetzen, aber auch mit Flüchtlingen, die eine Bleibeperspektive haben. Die Teilnehmenden am Bundesfreiwilligendienst leisten ihren Dienst in der Regel zwölf Monate.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.


Nachschlagen – Begriffe und Sprache

Islam und Islamismus
Ein großer Teil der Flüchtlinge, die nach Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern gelangen, hat einen muslimischen Hintergrund. Fehlende Erfahrungen im Umgang mit Muslimen und der islamischen Religion führen nicht selten zu Unsicherheiten und Ängsten. Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg bietet mit einem praktischen Glossar einen einfachen Zugang zum Verständnis des Islam und erläutert zentrale Begriffe.

Die Broschüre „Jugendszenen zwischen Islam und Islamismus“ können Sie
hier kostenlos herunterladen. ( 3,7 MB)

Leicht gesagt?
Journalistinnen und Journalisten müssen in der täglichen Arbeit ständig abwägen, welche Begriffe und Formulierungen sie verwenden. Bei den Themen Migration, Asyl und Integration gibt es nicht selten Unsicherheiten in der Wortwahl. Wie kann eine möglichst diskriminierungsfreie Sprache gestaltet werden? Das Netzwerk „Neue deutsche Medienmacher“ (NdM), ein bundesweiter Zusammenschluss von Medienschaffenden, hat Antworten gesucht und ein praxistaugliches Glossar entwickelt. Kurz und prägnant werden zentrale Begriffe erläutert und reflektiert.

Das Glossar
bietet einen thematischen und einen alphabetischen Zugang an.

Seitenanfang

zurück

Zusatzinformationen

Bundeszentrale für politische Bildung
Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen M-V

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut