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Pressemeldung

Demokratiebus bleibt auf Achse.

Politisch motivierte Beschädigung der rollenden Außenstelle der Landeszentrale für politische Bildung wird Bildungsarbeit nicht beeinträchtigen.

Nr. 015/14 - 13.05.2014 - LpB - Landeszentrale für politische Bildung

Foto: Demokratie aus Achse
Foto: Demokratie aus Achse

Der Demokratiebus der Landeszentrale für politische Bildung kann auch nach der politisch motivierten Beschädigung seinen Fahrplan einhalten. Der Bildungsbus, den die Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit der Stasi-Unterlagenbehörde des Landes betreibt, wurde am vergangenen Wochenende mit antidemokratischen Parolen beschmiert und mit einer stark riechenden Flüssigkeit verunreinigt. Der Tatort und die aufgebrachten Parolen legen eine gezielte Aktion und einen rechtsextremen Hintergrund der Straftat nahe.

„Wir lassen uns von solchen kriminellen Aktionen nicht beeindrucken und nicht beirren: Das Team des Projekts ‚Demokratie auf Achse‘ wird in den kommenden Tagen alle vereinbarten Termine wahrnehmen“, sagte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Jochen Schmidt. „Nach der Reinigung und Beseitigung der Schäden wird der Demokratiebus wieder für die Arbeit vor Ort zur Verfügung stehen“, so Schmidt.

„Ich verurteile die Angriffe auf den Demokratiebus aufs Schärfste“, so Bildungsminister Mathias Brodkorb. „Der Bus ist ein sehr gutes und mittlerweile etabliertes Instrument für die Demokratiearbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Dies belegen leider auch die Schmierereien vom Wochenende“, sagte Brodkorb.

Der beschmierte Bus ist erst seit April dieses Jahres im Einsatz. Sechs Jahre nach dem Start hatte der alte Demokratiebus ausgedient. Nach einer Laufleistung von über 100.000 Kilometern war der Schritt nötig, um das Projekt „Demokratie auf Achse“ technisch und optisch zu modernisieren. Von 2008 bis 2013 hat das Demokratieteam 279 Projekttage an Schulen und Bildungseinrichtungen durchgeführt und somit 18.500 Schülerinnen und Schüler erreicht. Außerdem machte der Bus auf 210 öffentlichen Plätzen halt und erreichte somit 8.000 Bürgerinnen und Bürger. 1.930 von ihnen stellten Anträge auf Stasiakteneinsicht.

Pressemitteilung (pdf, 90 KB)

Zusatzinformationen

Bundeszentrale für politische Bildung
Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen M-V

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut