Das 2001 am Schweriner Demmlerplatz eröffnete Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland versucht durch eine dreiteilige Dauerausstellung und durch ein breites pädagogisches Angebot die wechselvolle, zum Teil bestürzende Vergangenheit des Gebäudes seit 1916 aufzuarbeiten und dabei vor allem den politischen Missbrauch des Rechts und der Strafjustiz durch staatliche Institutionen darzustellen.
Neben dem selbstständigen Erschließen der Dauerstellung werden thematische Führungen und Studientage für besondere Zielgruppen angeboten. Durch Zeitzeugengespräche wird den Opfern Gehör verschafft. Die Ereignisse erhalten ein Gesicht und eine Stimme. Daneben wird im Rahmen der Lehrerfortbildung nach einer ganzheitlichen Methode Lehrerinnen und Lehrern das Rüstzeug zur Bewältigung des schwierigen Themas „Auseinandersetzung mit den Diktaturen in Deutschland“ zur Verfügung gestellt. Ziel ist, über die Lehrer Jugendliche, die im Prozess der Entwicklung ihrer eigenen Identität und Persönlichkeit stehen, zu stärken und zu motivieren, sich für Zivilcourage und Toleranz zu engagieren.
| Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland Obotritenring 106 19055 Schwerin Tel.: 0385 74529911 oder -12 Fax.: 0385 7778847 E-Mail: dokuzentrum-schwerin@lpb.mv-regierung.de |
Öffnungszeiten Dienstag - Freitag 12.30 - 16.00 Uhr. Nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten. |
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Auseinandersetzung mit Diktaturen in Deutschland“. Methodisches Fortbildungsseminar für Lehrer/innen aus Mecklenburg-Vorpommern. 14.- 16. April 2010, Schwerin/Muess. |
Die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bietet in diesem Jahr in der Zeit vom 14. – 16. April 2010 das nunmehr 10. Methodische Lehrerfortbildungsseminar „Auseinandersetzung mit den Diktaturen in Deutschland“ an. Es ist ein fester Bestandteil der Landesinitiative „Demokratiepädagogik“ des Bildungsministeriums.
Im Mittelpunkt des Seminars steht die Diskussion methodisch vielfältiger Zugänge zu vergleichbaren Aspekten der nationalsozialistischen und SED–Diktatur, um diese Erkenntnisse und Erfahrungen im Unterricht einsetzen zu können. Diese vergleichende „Auseinandersetzung mit Diktaturen in Deutschland“ an exemplarischen Beispielen bietet Möglichkeiten für die Entwicklung der das historisch-politische Denken charakterisierenden Kompetenzbereiche: Methodenkompetenz - Fragekompetenz - Orientierungskompetenz.
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„Jugend im Nationalsozialismus.
Februar – Ende März 2010, |
In der Reihe „Wanderausstellungen im Dokumentationszentrum“ wird die Ausstellung „Jugend im Nationalsozialismus“ gezeigt, die am Mittwoch, dem 24. Februar 2010 um 15:00 Uhr eröffnet wird. Sie ist von Februar bis Ende März 2010 im Dokumentationszentrum jeweils dienstags bis freitags von 12:30 – 16:00 Uhr zu sehen.
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Dauerausstellungen im Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland Dienstag – Freitag 12.30 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung |
Das Schweriner Justizgebäude und die Untersuchungshaftanstalt am Demmlerplatz erzählen von fast einem Jahrhundert deutscher Geschichte. Während der Zeit der Diktaturen wurden hier Menschen ihrer Freiheit beraubt, wegen ihrer Rasse oder ihrer Herkunft, weil sie für ihre politischen, weltanschaulichen oder religiösen Überzeugungen eintraten oder aus völlig belanglosen Gründen.
Die Dauerausstellung dokumentiert die Wirkungsgeschichte dieses Ortes in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, während der sowjetischen Besatzung und in der DDR-Zeit, eng verbunden mit der jeweiligen politischen Situation.
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