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Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern




Dokumentationszentrum

Das 2001 am Schweriner Demmlerplatz eröffnete Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland versucht durch eine dreiteilige Dauerausstellung und durch ein breites pädagogisches Angebot die wechselvolle, zum Teil bestürzende Vergangenheit des Gebäudes seit 1916 aufzuarbeiten und  dabei vor allem den politischen Missbrauch des Rechts und der Strafjustiz durch staatliche Institutionen darzustellen.
Neben dem selbstständigen Erschließen der Dauerstellung werden thematische Führungen und Studientage für besondere Zielgruppen angeboten. Durch Zeitzeugengespräche wird den Opfern Gehör verschafft. Die Ereignisse erhalten ein Gesicht und eine Stimme. Daneben wird im Rahmen der Lehrerfortbildung nach einer ganzheitlichen Methode Lehrerinnen und Lehrern das  Rüstzeug zur Bewältigung des schwierigen Themas „Auseinandersetzung mit den Diktaturen in Deutschland“ zur Verfügung gestellt. Ziel ist, über die Lehrer Jugendliche, die im Prozess der Entwicklung ihrer eigenen Identität und Persönlichkeit stehen, zu stärken und zu motivieren, sich für Zivilcourage und Toleranz zu engagieren.


Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland
Obotritenring 106
19055 Schwerin
Tel.: 0385 74529911 oder -12
Fax.: 0385 7778847
E-Mail: dokuzentrum-schwerin@lpb.mv-regierung.de
Öffnungszeiten
Dienstag - Freitag
12.30 - 16.00 Uhr.
Nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten.




Foto: LpB MV


Zelleninformatoren. 
Die Spitzel der Staatssicherheit in der Untersuchungshaft.
Vortrag und Gespräch.

07.12.2011, 19 Uhr, Dokumentationszentrum Schwerin.

Die Staatssicherheit warb in ihren Gefängnissen Untersuchungshäftlinge, als so genannte Zelleninformatoren (ZI), an. Die ZI berichteten, was sie vertraulich von ihren Mitinsassen erfuhren, über die wirklichen Tatbeiträge oder etwaige Mittäter. Die Auswertung einer Rostocker MfS-Kartei über diese ZI ermöglicht neue Erkenntnisse über die Tätigkeit, die Deliktstruktur sowie das soziale Profil dieser Zuträger.
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Foto: LpB MV

"Auseinandersetzung mit Diktaturen" -
Methodenseminar für Lehrkräfte und Multiplikatoren
aus Mecklenburg-Vorpommern

12.-14.10.2011, Schwerin/Muess und Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland

Die Landeszentrale für politische Bildung möchte mit diesem speziell für Mecklenburg-Vorpommern konzipierten Seminar zugleich das Angebot zum kollegialen Erfahrungsaustausch über die gemeinsame Entwicklung neuer Lernmaterialien zu global relevanten Themen wie Menschen- und Bürgerrechten sowie die Sicherung von Demokratie und Gerechtigkeit und Fragen des Rechtsextremismus aufgreifen.
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Foto: LpB MV


AndersDenkenVerboten.
Künstlerische Auseinandersetzung mit Diktatur und Demokratie. 
Eine Ausstellung.

03.05.–08.07.2011, Di - Fr 12.30-16.00 Uhr, 
Dokumentationszentrum Schwerin.

Für viele junge Menschen ist das 20. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung ein Geschichtsdatum unter vielen. Sie wurden in einem Rechtsstaat geboren und genießen die Möglichkeiten der Demokratie. Ist ihnen aber bewusst, was Demokratie ausmacht, worin die Vorzüge gegenüber einer Diktatur liegen und warum gerade in einer Demokratie das Engagement jedes Einzelnen so wichtig ist?
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Foto: LpB MV


10 Jahre Dokumentationszentrum Schwerin.
"Arno Esch. Mein Vaterland ist die Freiheit" &
"Der Nachlass und die "Stasi-Akte" von Emma Esch".
Buchvorstellung.

06.06.2011, 18.00 Uhr,
Dokumentationszentrum Schwerin.

2010 überarbeitete der Verband Ehemaliger Rostocker Studenten (VERS) die beiden von ihm herausgebrachten und inzwischen vergriffenen Bücher über Arno Esch. Bedeutsam für die Überarbeitung war insbesondere die erweiterte Quellenlage, die sich durch Einblick in den Nachlass und die "Stasi-Akte" von Arno Eschs Mutter, Emma Esch, ergab.
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Foto: LpB MV


10 Jahre Dokumentationszentrum Schwerin.
Dr. Tobias Wunschik (BStU Berlin):
Hinter doppelten Mauern. Die Gefängnisse der DDR nach dem Mauerbau von 1961. Vortrag und Diskussion.

15.06.2011, 19.00 Uhr, 
Dokumentationszentrum Schwerin.

 

Die wachsende politische Repression in der zweiten Jahreshälfte 1961 fand ihre Entsprechung in einer strengeren Gangart gegenüber den Häftlingen im DDR-Strafvollzug. Seltene Proteste gegen den Mauerbau wurden hier besonders rigoros verfolgt. 
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Foto: LpB MV


10 Jahre Dokumentationszentrum Schwerin.
Dr. Michael Buddrus (IfZ München/Berlin):
Die wiederentdeckten Akten der mecklenburgischen NS-Sondergerichte Schwerin/Rostock.

22.06.2011, 19.00 Uhr,
Dokumentationszentrum Schwerin.

Neu aufgefundene, bislang als verschollen geltende Akten ermöglichen erstmals einen differenzierteren Blick auf das Wirken der mecklenburgischen NS-Sondergerichte Schwerin und Rostock. 
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Dauerausstellungen
im Dokumentationszentrum des Landes
für die Opfer der Diktaturen in Deutschland
Dienstag – Freitag

12.30 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung

Das Schweriner Justizgebäude und die Untersuchungshaftanstalt am Demmlerplatz erzählen von fast einem Jahrhundert deutscher Geschichte. Während der Zeit der Diktaturen wurden hier Menschen ihrer Freiheit beraubt, wegen ihrer Rasse oder ihrer Herkunft, weil sie für ihre politischen, weltanschaulichen oder religiösen Überzeugungen eintraten oder aus völlig belanglosen Gründen.

Die Dauerausstellung dokumentiert die Wirkungsgeschichte dieses Ortes in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, während der sowjetischen Besatzung und in der DDR-Zeit, eng verbunden mit der jeweiligen politischen Situation.
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