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Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern




aktuelles

Lernwerkstatt:
Fotografie und Film als Medien in der Geschichtsvermittlung.

12./13. Juli 2010, 10-16 Uhr,
Demmlerplatz, Schwerin und Filmbüro M-V/ Landesfilmarchiv Wismar.

Fotos und Filme gehören zu den wichtigen Medien in der Geschichtsforschung und Geschichtsvermittlung. Sie können als historische Quelle oder als Geschichtsdarstellung in der historisch-politischen Bildung/ im Schulunterricht eingesetzt wer-den, verlangen jedoch ein unterschiedliches methodisches Herangehen. PädagogInnen erhoffen sich durch den Einsatz von Fotos und Filmen im Unterricht eine größere Anschaulichkeit und ein höheres Interesse gerade von jungen Leuten. Doch was auf den ersten Blick einfach anzusehen ist, erfordert nicht nur technisches Verständnis, sondern auch quellen- und medienkritischen Sachverstand.

Der reflektierten und methodisch fundierten Arbeit mit Fotos und Filmen in Schule und Gedenkstätte ist diese Lernwerkstatt gewidmet. Im Mittelpunkt der zweitägigen Veranstaltung stehen praktische Übungen, in denen Foto- und Filmmaterial für die Bildungsarbeit vorgestellt und diskutiert wird.

Wir probieren unterschiedliche methodische Ansätze aus, um Anregungen für neue Unterrichtsideen zu vermitteln. Wir besuchen das Landesfilmarchiv und stellen Materialien vor, die den zukünftigen Einsatz von Fotos und Filmen in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit unterstützen sollen. Natürlich gibt es in der Lernwerkstatt auch Raum für den Erfahrungsaustausch untereinander und mit den Fachleuten.

Orte: Dokumentationszentrum Demmlerplatz (12. Juli) und Filmbüro M-V/ Landesfilmarchiv Wismar (13. Juli)

Teilnahmebeitrag: 15,- €

Eine Veranstaltung von Politische Memoriale e. V. M-V unterstützt durch die Landeszentrale für politische Bildung M-V.

Anmeldung an:
Politische Memoriale e. V. M-V
Severinstraße 6
19053 Schwerin
Tel.: 03 85/ 7 58 73 11
Fax: 03 85/ 7 58 73 13
E-Mail: info@polmem-mv.de

Die Anerkennung als Lehrerfortbildung durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V, Institut für Qualitätsentwicklung ist beantragt.

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie im Flyer hier ( , 300 KB).


Auseinandersetzung mit Diktaturen in Deutschland“.
Methodisches Fortbildungsseminar für Lehrer/innen
aus Mecklenburg-Vorpommern.

14.- 16. April 2010, Schwerin/Muess.

Die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) bietet in diesem Jahr in der Zeit vom 14. – 16. April 2010 das nunmehr 10. Methodische Lehrerfortbildungsseminar  „Auseinandersetzung mit den Diktaturen in Deutschland“ an. Es ist ein fester Bestandteil der Landesinitiative „Demokratiepädagogik“ des Bildungsministeriums.

Im Mittelpunkt des Seminars steht die Diskussion methodisch vielfältiger Zugänge zu  vergleichbaren Aspekten der nationalsozialistischen und SED–Diktatur,  um diese Erkenntnisse und Erfahrungen im Unterricht einsetzen zu können. Diese vergleichende „Auseinandersetzung mit Diktaturen in Deutschland“  an exemplarischen Beispielen bietet Möglichkeiten für die Entwicklung der das historisch-politische Denken charakterisierenden Kompetenzbereiche: Methodenkompetenz - Fragekompetenz - Orientierungskompetenz. Seminarschwerpunkte sind unter anderem:
- Ideologie und Herrschaftspraxis des Nationalsozialismus mit Erscheinungsformen des stalinistischen Kommunismus und des autoritären realsozialistischen Systems der nachstalinistischen DDR an exemplarischen Beispielen aus konkreten gesellschaftlichen Bereichen zu analysieren,
- Gemeinsamkeiten, Ähnlichkeiten und Unterschiede der Systeme herauszuarbeiten (am Beispiel Menschenbild, Erziehung, Propaganda),
- anhand von Fallbeispielen menschliche Denk- und Verhaltensweisen zu diskutieren, um Handlungs- und Entscheidungsspielräume unter Diktaturbedingungen erfahrbar zu machen.

Interessierte Kolleginnen und Kollegen aller Schularten und Fachkombinationen können sich mit dem Anmeldebogen ( , 199 KB) für das Seminar anmelden.

Anmeldeschluss ist Freitag, der 5. März 2010

Weitere Informationen zum Seminar finden Sie im Flyer hier ( , 521 KB). 


„Jugend im Nationalsozialismus. 
Zwischen Faszination und Widerstand.“
Wanderausstellung mit Ausstellungseröffnung.


Ausstellungseröffnung: 24.02.2010, 15.00 Uhr

Februar – Ende März 2010, 
Dienstag – Freitag 12.30 – 16.00 Uhr 
und nach Vereinbarung

In der Reihe „Wanderausstellungen im Dokumentationszentrum“ wird die Ausstellung „Jugend im Nationalsozialismus“ gezeigt, die am Mittwoch, dem 24. Februar 2010 um 15:00 Uhr eröffnet wird. Sie ist von Februar bis Ende März 2010 im Dokumentationszentrum jeweils dienstags bis freitags von 12:30 – 16:00 Uhr zu sehen.

Die Wanderausstellung basiert auf dem gleichnamigen Jugendsachbuch von Susan Campbell Bartoletti und erzählt die Geschichte Jugendlicher im Nationalsozialismus anhand ausgewählter Biografien. Es entsteht ein facettenreiches und gleichzeitig differenziertes Bild junger Menschen, deren Lebenswege zwischen Faszination und Widerstand, zwischen Vereinnahmung und Verfolgung verliefen. In der Ausstellung kommen Jugendliche zu Wort, die den Nationalsozialismus enthusiastisch begrüßten und auch solche, die ihren eigenen Weg gingen, sich nicht missbrauchen ließen und mutig gegen das nationalsozialistische Regime protestierten, nicht selten unter Lebensgefahr. Und es geht um junge jüdische Menschen, die durch das NS-Regime ausgeschlossen, brutal verfolgt und getötet wurden.

Datum / Zeit:

Ausstellungseröffnung: 24.02.2010, 15.00 Uhr

Februar – Ende März 2010, 
Dienstag – Freitag 12.30 – 16.00 Uhr 
und nach Vereinbarung
Ort:


Dokumentationszentrum des Landes
für die Opfer der Diktaturen in Deutschland
Obotritenring 106
19055 Schwerin
Veranstalter:
Landeszentrale für politische Bildung
Mecklenburg–Vorpommern

 


Dauerausstellungen
im Dokumentationszentrum des Landes
für die Opfer der Diktaturen in Deutschland
Dienstag – Freitag

12.30 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung

Das Schweriner Justizgebäude und die Untersuchungshaftanstalt am Demmlerplatz erzählen von fast einem Jahrhundert deutscher Geschichte. Während der Zeit der Diktaturen wurden hier Menschen ihrer Freiheit beraubt, wegen ihrer Rasse oder ihrer Herkunft, weil sie für ihre politischen, weltanschaulichen oder religiösen Überzeugungen eintraten oder aus völlig belanglosen Gründen.

Die Dauerausstellung dokumentiert die Wirkungsgeschichte dieses Ortes in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur, während der sowjetischen Besatzung und in der DDR-Zeit, eng verbunden mit der jeweiligen politischen Situation.

Dauerausstellungen

„Strafrecht ist Kampfrecht!“ –  Justiz und Terror in Mecklenburg 1933-1945

Der erste Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Rolle der mecklenburgischen Justiz als Teil der NS-Diktatur, mit der Instrumentalisierung des Rechts, um tatsächliche und vermeintliche Gegner auszuschalten. Die Schicksale von Opfern der nationalsozialistischen Sondergerichtsbarkeit und der Erbgesundheitsgerichte sind hier dokumentiert.

„Im Namen der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken!“ – Justiz und Besatzungswillkür in Mecklenburg-Vorpommern 1945-1949/53

Im zweiten Teil der Ausstellung wird die politische Verfolgung in der sowjetischen Besatzungszone und in der DDR bis 1953 aus regionaler Perspektive dargestellt. Anhand von zahlreichen Einzelschicksalen wird die Verfolgungspraxis der sowjetischen Besatzungsmacht gegen deutsche Zivilisten gezeigt. Unzählige, meist völlig unschuldige Menschen wurden durch ein sowjetisches Militärtribunal verurteilt und in Speziallager oder zur Zwangsarbeit in der Sowjetunion gebracht.

„Gemeinsam für den Schutz der Arbeiter- und Bauern-Macht“ – Staatssicherheit und Justiz im Norden der DDR 1949-1989

Der dritte Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der politischen Verfolgung in der DDR, insbesondere im Bezirk Schwerin. Ausgehend von der Wirkungsgeschichte des Hauses wird die Überwachungs- und Verfolgungspraxis der SED-Diktatur anhand zahlreicher Einzelschicksale dokumentiert. Die Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit und ihr Zusammenwirken mit der DDR-Justiz steht dabei im Vordergrund.
Die Dauerausstellung kann allein oder in Gruppen besucht werden.
Wenn eine Führung gewünscht wird, ist eine vorherige Anmeldung notwendig.

Datum / Zeit:

Dienstag – Freitag 12.30 – 16.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Ort:


Dokumentationszentrum des Landes
für die Opfer der Diktaturen in Deutschland
Obotritenring 106
19055 Schwerin
Veranstalter:

Landeszentrale für politische Bildung
Mecklenburg–Vorpommern

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