Die folgenden Ausstellungen der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur können sie auf Nachfrage bei unserer Geschäftsstelle ausleihen.
Die Wanderausstellung „Aufbruch im Norden. Die friedliche Revolution in Mecklenburg-Vorpommern 1989/90“ der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR und der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern dokumentiert exemplarisch Ursprünge, Verlauf, Akteure und Ergebnisse der Friedlichen Revolution 1989/90.
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Foto: „Schichtwechsel Volkswerft Stralsund“ |
17. Juni 1953 - Eine Ausstellung zu den Ereignissen in Mecklenburg und Vorpommern. Ausstellung der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn und der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Berlin Die Ausleihe ist kostenfrei. |
Gegenstand der Ausstellung sind ausgewählte Dokumente und Erinnerungen von Zeitzeugen zu den Ereignissen des 17. Juni 1953. Auch im Norden der DDR wandten sich Menschen gegen die sozialen, wirtschaftlichen und politischen Zumutungen, die ihnen von der SED mit dem Beschluss zum „Aufbau des Sozialismus“ aufgezwungen wurden.
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Die Ausstellung nimmt die Nachkriegsentwicklung der beiden ungleichen Nachbarn Polen und DDR bis Ende der fünfziger Jahre vergleichend in den Blick. Sie lädt dazu ein, den Diskurs über die Ursachen gemeinsamer und unterschiedlicher historischer Entwicklungen zu befördern.
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Eduard Lindhammer wurde am 5. Juni 1950 im Schweriner Goethe-Gymnasium aus dem Unterricht heraus verhaftet. Für den damals gerade 18-jährigen Oberschüler begann eine mehrmonatige Untersuchungshaft am Schweriner Demmlerplatz. Nach der Verurteilung durch das Sowjetische Militärtribunal zu 25 Jahren Strafarbeitslager wegen antisowjetischer Propaganda und illegaler Gruppenbildung wurde er in ein Arbeitslager nach Workuta am Nordural gebracht. Erst im Januar 1956 konnte er wieder nach Deutschland zurückkehren.
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„Da war mal was…“ – Comicausstellung Plakatausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur |
Flix, einer der besten Comiczeichner Deutschlands, hat sich und seine Freunde gefragt, was ihnen einfällt, wenn sie an die Zeit zurückdenken, als Deutschland noch zweigeteilt war. Aus den Antworten ist eine bunte Comic-Reihe entstanden. Jede Episode erzählt von der deutschen Teilung aus einer anderen, persönlichen Perspektive. Erinnerungen an hier und drüben, an DDR und Bundesrepublik, an Demokratie und Diktatur.
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Plakatausstellung: 20 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit. Die Ausleihe ist kostenfrei. |
2009/2010 jähren sich die Friedliche Revolution und die Wiedervereinigung Deutschlands zum 20. Mal. Die Ausstellung wirft aus diesem Anlass Schlaglichter auf die damaligen Ereignisse und erinnert an den Protest gegen die Fälschung der DDR-Kommunalwahlen, die Fluchtbewegung im Sommer und die Massenproteste im Herbst, die die SED-Diktatur in die Knie zwangen. Sie berichtet von der Selbstdemokratisierung der DDR, der deutsch-deutschen Solidarität und den außenpolitischen Weichenstellungen bis zur Wiedererlangung der Deutschen Einheit.
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Was war die DDR? Diese Frage wird mehr denn je diskutiert. Noch 1989 schien die Antwort eindeutig: Damals gingen Hunderttausende in der DDR auf die Straße, um gegen die Diktatur der SED, für Reisefreiheit und bessere Lebensverhältnisse zu demonstrieren. Heute wird der Alltag in der DDR häufig verklärt. Gab es tatsächlich so etwas wie eine »heile Welt« inmitten der Diktatur? Oder waren SED-Herrschaft und Alltag letztlich untrennbar miteinander verbunden?
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